Noch wieviel Mal aufzustehen bis Sankt Niklaus? Noch siebzehn Mal. Sie können es an den Fingern nachzählen.
Ich nehme an, daß Sie nichts mehr von dem großen heiligen Kinderfreund zu erwarten haben. Aber Sie stehen an seiner Statt für andre. Sie werden am 6. Dezember sicher Ihre Kinder einbescheren, oder Ihre Frau, oder Ihren Schatz. Sie werden sich mit den Bescherten freuen. Der Dank wird sich bei den Wissenden in Umarmung und Kuß äußern, und bei den Kindern wird Jauchzen und freudiger Glanz der Augen Ihr Lohn sein. Und da Geben seliger ist, als Nehmen, wird Ihr Glück noch größer sein, als das der Bescherten.
Ich gebe Ihnen ein Mittel an, es noch größer, noch reiner, noch hochkarätiger zu gestalten. Malen Sie sich aus, wie es sein wird. Sie werden am Tag des heiligen Sankt Nikolaus von Jubel umgeben sein. Er, wird Ihnen wie süße Musik in den Ohren klingen. Nun denken Sie sich zu dieser süßen Musik als Begleitung einen Wohllaut, der aus tausend hellen, glückzitternden Kinderstimmen zusammengemischt ist. Die Begleitung klingt in Ihr Heim hinein von irgendwo da draußen, wo frohe Kinderscharen sich zusammen ihrer Niklausgeschenke freuen. Dazu denken Sie sich denselben freudigen Glanz der Augenpaare, der Ihnen zuhaus entgegenstrahlt, denken sich, daß mit Ihren Lieben daheim irgendwo Hunderte von Kindern lachen und glücklich sind, in derselben Minute, wie Ihre Kinder, Sie hören das Laut gewordene Glück aus vielen, vielen Kindermündern strömen, und Sie können sich sagen: Dabei habe ich geholfen, unter diesen tausend Gaben ist eine von mir, eines wenigstens dieser Kinderherzen schlägt hoch in Glück und Jubel durch mich, einen Teil dieser Kinderseligkeit kann ich auf mein Konto buchen. Und wenn so die Glückseligkeit der fremden Kinder als ferne Begleitung Ihres heimischen Glücks durch alle Wände zu Ihnen hereinklingt, wenn Sie in den leuchtenden Augensternen Ihrer eignen Lieben den Widerschein so vielen fremden Glückes sehen, das Sie mitgeschaffen haben, so wird Ihnen erst recht ....
Nein, bitte nicht! Knittern Sie jetzt nicht un@ die Zeitung neben Ihre Kaffeetasse und nebe@ Kochläsebrot - wenn Sie grade Kochkäse zum @ stück haben - und brummeln Sie nicht in den @ - wenn Sie noch nicht glatt rasiert gehen; @ ewige Bettelei!
Denn dies ist keine Bettelei, bitte, dies i@ Kostbares, das ich Ihnen schenke. Ich schenke I@ wie ich oben sagte, die Gelegenheit, Ihr G@ empfinden an St. Niklaus um einen sehr ansehn@ Prozentsatz zu steigern. Denn ich nehme an, Sie @ keine Krämerseele, kein verknöcherter Egoist. Sie @ vielmehr ein Mensch, der das Herz auf dem re@ Fleck hat und dem es auf einen Zwanziger, Fün@ oder Hunderter nicht ankommt, wenn er dam@ wenig mehr Glück in die Welt bringen kann, z@ wenn es die Welt der Kinder ist, die glückli@ machen eine der ersten Pflichten der Menschheit @
Sogar mein Freund Grimmberger hat für @ St. Niklauswerk der Primärschulen eine anseh@ Summe gestiftet. Weil, sagte er, seine Schulzeit@ ihn eine Qualzeit war, unter der er noch heute l@ und weil er überzeugt ist: Sobald auch nur ein @ mal im Jahr die Schule den Kindern als ein O@ Frohsinns und der Beglückung erscheint, so @ ihnen auch die Schularbeit @iel lieber und l@ gemacht, und sie werden darin viel eher zu gute@ klugen Menschen. Ein kluger Mensch ist selte@ böser Mensch, denn er lernt bald einsehen, daß @ Güte im Leben mehr auszurichten ist, als mit @ heit. Und so kann die Welt langsam auch durch @ St. Niklauswerk der Primärschulen verbessert @ den, meint mein Freund Grimmberger. Und @ wollen Sie doch sicher Ihr Scherflein beitragen@
(Bargeldbeiträge bezw. Geschenke an Pos@ konto 3495 oder Schulkommission, Regierungsst@