Dies sind einige positive konkrete Vorschläge, die ein „Landwuel“ in seinen Bestrebungen @n könnten.
@ndleben muß nicht nur lohnender, es muß @üglicher gestaltet werden, damit die Burschen @n nicht vor lauter Langweile in die Stadt @
@ckmäßigste Form der Unterhaltung ist die @schaftlichem Charakter. Wenn sich ihrer @müsieren, stecken sie sich gegenseitig mit @ an.
@einsmeierei. Jawohl. Daran kommen wir @ei.
@ heutigen Vereine auf dem Dorf sind trockne @so viel Bier darin auch mag getrunken @ie interessieren nur die Männerseite und @ meist nur die Individuen von sechzehn @ißig Jahren.
@ die Rettung im gemischten Chor. Bildlich @ich.
@einmal wörtlich.
@ben unzählige Männergesangvereine, der @dent des Adolfverbandes kann Ihnen sagen, @
@ußer den paar Kirchenchören haben wir @ein, in dem der ganze organische, natürliche @on Baß bis Sopran vorhanden wäre. Ein @or ist ein Notbehelf, er ist eine Welt, in @ig Weibliche fehlt. Denn Knabenstimmen @wissem Sinne auch nur Ersatz für Frauen@
@chlimme bei den Männerchören von heute ist @ sie sich auf eine Sorte Musik festgelegt haben. @er schlimmste Dilettantismus Orgien feiert. @ Meister, denen wirklich überm Komponie@ einfiel, die Inhalt und Form hatten, bei @en man etwas mehr empfindet, als Tütütü @eichen, die verstauben in den Noten@ und was heute von den meisten @ören gesungen wird, ist ödes Gemurkse.
@cht haben die Auchkomponisten von dem @des gemischten Chores noch nicht Besitz @ vielleicht ist da eine Musikliteratur maß@n der man noch Freude erleben kann.
@warum sollen auf unsern Dörfern keine @ Chöre entstehen?
@ es bis heute noch nicht sind, liegt wahr@ an dem alten Gebot: Taceat mulier in @ Weil die Frauen in der Kirche sich nicht @en, ist es auch nicht Mode geworden, daß @lichen Chören mitsingen. Warum sollten sie @ Es muß angenommen werden, daß in unsrer @ormalschule derselbe Gesangunterricht, wenn @eicht nicht derselbe Musikunterricht erteilt @ie im Lehrerseminar. Folglich können die @ Bauernmädchen grade so gut singen, wie ihre Brüder. Folglich gehören sie, wenn sie größer werden, in den Gesangverein, so gut wie jene.
Die Sache wird stellenweise noch viel leichter: Wenn nämlich in einem Ort nur eine gemischte Schule besteht. Da könnte der gemischte Chor gradezu aus der Schule herauswachsen.
Malen Sie sich bitte aus, was dadurch für ein Umschwung in das verknöcherte Gesangvereinswesen käme, wie die Freude am Gesang durch Fenster und Türen in die Familien dringeen müßte, wie kein Haus im Dorf wäre, das nicht durch wenigstens ein Band an diese gemeinsame Kultursache gebunden wäre!
Ich denke nicht gleich an die Aufführung von Händel’s „Messias“ in Oberschlindermanderscheid. Aber es gibt Sachen und Sächelchen, die sie sogar in Oberschlindermanderscheid singen könnten und die auf einer Seite mehr wahre Musik enthalten, als mancher Chor für Männerstimmen von vorn bis hinten.
Und dann möchte ich einen praktischen Vorschlag machen, der den Zweck hat, die künstlerische Inzucht zu verhüten und die Vereine an Niveau zu gewöhnen durch einen immer vorhandenen Maßstab.
Sie sollen sich ein gutes Grammophon anschaffen und dazu Platten mit mustergültigen Chorwerken. Die gibt es heute. Die Londoner „Messias“-Aufführung in der Albert-Hall zum Beispiel ist in tadellosen Aufnahmen vorhanden, es genügt, daß ein Verein sich ein paarmal an diesem herrlichen Vortrag gefreut hat, damit er sich zu immer fehlerloseren Leistungen angefeuert fühlt.
Also: Gemischte Chöre! sei’s Panier.